Wenn man sich zwischen Marco und mir entscheiden müsste, wer den Part des Dekorierens übernimmt, dann ist man glatt auf meiner Seite. Andauernd sagen Menschen zu mir, dass ich Tine Wittler-Fähigkeiten besitze und aus den kleinsten oder auch größten Räumen ein gutes Empfinden zaubern kann. Das kann ich aber auch nur, wenn ich mir alles grob aufzeichne.

Die Kraft der Farbe

Ich bin die Tochter eines Maler/Lackierers und ja, bei uns sieht es demnach auch aus. Meine Wände sind in einem Sonnenorange gehalten, das Wohnzimmer in einem Mintton und noch viele andere Farben. Das in den unterschiedlichsten Untergrundvarianten. Auf grober Rauhfaser, auf feiner und auch auf weißer Mustertapete, die eben dann in einem Mintton gestrichen wurden. Ich liebe Farben und bin auch der Meinung, dass ganz kahle weiße Wände nicht sein müssen. Niemals.

Persönlicher Liebling: Die Blume

Meine Lieblingsblumen sind Gerbera und Sonnenblumen. Gerbera gibt es in so vielen verschiedenen Farben und die Sonnenblume ist einfach ein schöner Hingucker. Sonnenblumen gibt es auch nicht ganzjährig, was ich super finde, um dann mal wieder Abwechslung reinzubringen. Blumen machen glücklich, bringen ein Wohlseinsgefühl und eventuell riechen sie gut. Im Schlafzimmer würde ich arg riechende Blumen aber eher nicht so empfehlen. Wers aber mag und damit schlafen kann, soll sich nicht einschränken lassen.

Die Vase

Unscheinbare und unauffällige Vasen sind meine Lieblinge. Ein einfaches Glas, das durchsichtig ist, gibt der Blume den Raum zu wirken. Ich bewundere auch immer die Vasen, die so riesig und prunkvoll aussehen mit riesigen Blumensträußen, aber so etwas stelle ich mir einfach nicht hin. Die Vase mit der Blume soll ein kleines Detail sein, was die Umgebung bereichern soll und das minimalistisch. Hätte ich ein riesiges Haus mit großer Eingangshalle wäre das wahrscheinlich wieder etwas anderes, aber dieses Haus mit der Eingangshalle besitze ich einfach nicht.

Persönlichkeit ist das A und O

Erst seitdem ich mit Marco zusammen bin und sehe wie viele Bilder alle Familienmitglieder machen von Besuchen der Familie oder Ausflügen, merke ich, dass ich genau das nicht tue. Ich halte die Momente nie so oft fest, was manchmal schade ist. Das liegt aber nicht nur daran, dass meine Familie irgendwie fotoscheu ist, sondern auch weil ichs einfach vergesse. Marco und ich haben nun seit einiger Zeit Bilderrahmen mit Bildern von uns beide im Zimmer zu stehen. Das bringt Persönlichkeit ins Zimmer und macht zudem glücklich.

Wenig Unordnung ist auch nicht schlecht

In meinem Zimmer sieht es oftmals aus als wäre eine Horde von Nashörnern durchgerannt. Manchmal merke ich wie ich diesen freien Boden, die minimalistische Einrichtung brauche, aber oft einfach auch dieses Unordentliche brauche. Es kann bei mir eben nicht immer so piekfein wie bei manch anderem. Das ist auch eine Art seine eigene Persönlichkeit auszudrücken. Da kann dann auch mal ein Stift rumliegen oder ein offenes Notizbuch liegen. Das hat nichts mit unordentlicher Unordnung zu tun.

Wie siehts bei euch zu Hause aus? Habt ihr Tipps für einen gut organisierten Schreibtisch? Mein Schreibtisch sieht immer aus wie sonstwas.

Saso

Saso

Ich bin Saso, liebe die Natur, meine Haustiere und wohne in Berlin. Ich blogge über alles, was mir in den Kopf kommt. Gern könnt ihr auf About us klicken, da erfahrt ihr mehr über mich und meiner besseren Hälfte.
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