Geschenkideen für Buchliebhaber | Gastbeitrag

Viele meiner Freunde sind lesebegeistert. Doch was schenkt man Leuten, die sehr viel lesen? Ein Gutschein ist zwar schön und gut, doch finde ich das sehr unpersönlich. Direkt ein Buch? Auch schwierig. So schnell, wie dort der Lesevorrat aufgefüllt wird, kann man sich gar nicht merken, was der der- oder diejenige schon gelesen hat. Was bleibt also? Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht und hoffe, dass für euch auch die ein oder andere Inspiration dabei ist.

Ich selbst liebe Becher jeder Art. Welcher Bücherfan freut sich nicht, wenn er sein Heißgetränk beim Lesen aus einer thematisch passenden Tasse trinken darf? Ich habe leider feststellen müssen, dass Tassen für Buchliebhaber hier Mangelware sind. Warum gibt es die schönsten Becher in England? Ich weiß es nicht so recht. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich beim Moses Verlag wunderschöne Tassen gefunden habe. Ob nun der Becher “Live, Love, Read”, “Dem Lesenden gehört die Welt” oder “Drink good coffee & read good books” – da ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei. Monogramm-Tassen liegen ebenfalls total im Trend. Eine Anleitung, wie ihr diese selbst gestalten könnt, gibt es hier. Natürlich können diese auch geshoppt werden. Eine schöne Variante gibt es bspw. im Shop Qtique.

Passend zu den Bechern kann man auch Tassenwärmer verschenken. Diese sind ganz nützlich, wenn der Becher mal keinen Henkel hat und insgesamt zu heiß wird. Denn anders als bei Glühwein schützen uns keine Handschuhe vor Verbrennungen. Tassenwärmer werden über den Becher gestülpt und verhindern, dass man sich die Finger verbrüht. Schöne Modelle findet man in Shop DaWanda. Viele sind hier selbstgestrickt oder gehäkelt. besonders gut gefällt mir da dieses Modell.

Als kleines Mitbringsel eignen sich vor allem Ex Libris. Gerade, wenn ihr wisst, dass der zu Beschenkende keine Probleme damit hat, sein Buch mit seinem Namen zu versehen. Diese Aufkleber und Stempel gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen: schlicht, verspielt, vintage oder gar buchbezogen. Auch hier hat der Moses Verlag einige schöne Exemplare, aber auch bei Dawanda lassen sich ware Schätze finden.

Wer zum Lesen gerne den Schutzumschlag des Buches entfernt, um ihn nicht zu zerknicken, dem wird sicher der Umschlag aus Stoff gefallen. Ob nun die “Nachtlektüre“, “Bettlektüre” oder der Umschlag “lieberlesen“. Macht man sich einmal auf die Suche findet man viele schöne Varianten.

Ich kenne kaum einen Buchfan, der sich nicht über Buchstützen freuen würde. Meist gibt man dafür aber selbst kein Geld aus, sondern kauft davon lieber Bücher. Das geht mir selbst genauso. Warum also keine verschenken? Dieses Modell gefällt mir besonders gut.

Gerade für Blogger eignen sich auch sehr gut Lesetagebücher. Die gibt es mittlerweile sogar schon in der modernen Version, in der man das Format des Buches angeben kann. Hörbuch und eBook sind nun auch mit dabei.

Für alle, die lieber Wohnaccessoires oder Kleidung verschenken wollen, die buchig anmuten, eignet sich der Shop “Bookwormboutique“. Dort gibt es T-Shirts, Kissenbezüge, Pullover, Canvas Bags und Handyhüllen mit schönen Sprüchen. “I´d rather be reading”, “Allergic to reality” und “I read past my bedtime” gefallen mir hier noch mit am besten.

Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten einen Buchfan glücklich zu machen. Ganz abgesehen von schönen Lesezeichen. Meine Ideen sollen erst einmal eine kleine Inspiration sein. Denn nicht nur der Moses Verlag hat schöne Ideen, sondern auch viele andere kleinere Shops. Ich hoffe ich konnte ein wenig für Enstspannung im Weihnachtstrubel sorgen und drücke die Daumen, dass sich die Geschenke in diesem Jahr leichter finden lassen.


Mein Name ist Anna und ich blogge seit Juli 2014 auf dem Blog “LifeofAnna“. Mein Blog beschäftigt sich hauptsächlich mit Literatur, das heißt, du findest bei mir jede Menge Rezensionen, Lesemonate und Neuerscheinungen. Doch seit Beginn hat sich einiges verändert. Ich schreibe nunmehr auch viel über persönliche Dinge, fülle meinen Blog auch mit Videos und die ein oder andere DIY-Idee oder ein Rezept wartet dort auch auf dich. Privat lese ich natürlich sehr viel, begeistere mich für kreative Dinge und erfreue mich an den kleinen Dingen des Lebens. Vielseitig bleibt es immer – sowohl privat als auch in meinem “Life of Anna”.

Das Artikelbild ist von pablofalv und das Tassenbild von Dennis' Photography.
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Ich lese keine eBooks | Warum und wieso

Heute möchte ich mit euch über ein Thema reden, das mir in letzter Zeit wieder sehr oft durch den Kopf schwirrt. eBooks!

Es gibt so viele Menschen, die ausschließlich eBooks lesen, da sie Platz sparen und der eReader definitiv leichter und besser zu transportieren ist als ein gedrucktes Buch. (Machen ja auch Leute, die Printbücher lesen 😀 ) Zudem sind sie in vielen Beispielen auch etwas günstiger als das gedruckte Buch. Manchmal verstehe ich hier zwar nicht den Unterschied von 2€, da der Aufwand ein gedrucktes Buch viel größer ist. Dabei zählen auch die Materialien dazu, aber darüber möchte ich mich heute auch gar nicht auslassen.

Ich wurde in letzter Zeit schon oft von Autoren angeschrieben, die sich total lieb bei mir mit ihrem Werk vorgestellt und mir ein eBook ihres Buchs angeboten haben. Ein anderes Beispiel auch, dass ein Verlag eine Kooperation mit mir eingehen wollte und leider Gottes nicht von Anfang an gesagt wurde, dass zur Besprechung nur digitale Formen des Buchs herausgeschickt werden. Aus diesem Grund mitunter schreibe ich diesen Post, damit diejenigen einfach von Anfang an Bescheid wissen und warum.

Warum keine eBooks?

Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Vielleicht verstehen das viele Leute nicht, aber ehrlich gesagt ist mir das egal. Es ist oft gar nicht so einfach “Nein” zu sagen und es erfordert mehr Mut als jedes Mal zuzustimmen.

Ich lese keine eBooks, da ich Mediengestalterin in Ausbildung bin. Ich bin im Moment und wahrscheinlich auch später durchgängig am Bildschirm und verrichte dort meine Arbeit. Ich gestalte den ganzen Tag Produkte und komme deswegen selten dazu auch mal anderes zu sehen als einen Bildschirm. Genauso ist es zu Hause, denn auf Arbeit kann ich weder meine Emails, noch andere private Sachen machen – ganz klar, oder? Zu Hause arbeite ich für meinen Blog am Bildschirm und auch Emails werden – wie sonst auch – am Bildschirm gecheckt.

Langsam seid ihr auf der Spur, was ich meine, oder? 😀 Ich lese eBooks nicht, weil sie auch auf einem Bildschirm “ausgestrahlt” werden. Ich möchte meine Freizeit nicht vollkommen mit Digitalem bestücken – soweit wie es möglich ist. Das macht auf Dauer einfach vollkommen krank und lässt meine Augen schlechter werden.

Leider Gottes hatte ich damals durch das durchgängige Hocken vorm Bildschirm richtige Realitätsschwierigkeiten, denn ich konnte nicht mehr richtig dreidimensional sehen. Könnt ihr euch das vorstellen? Wenn man nicht mal mehr weiß, ob das was vor einem drei Dimensionen hat oder nur gemalt ist, wirds dann echt schwierig.

Printbücher

Printbücher haben Struktur, sind ein Gegenstand und haben für mich einen großen Status meiner Realität. Für mich selbst ist die Gestaltung von Printbüchern einfach viel bemerkenswerter als von eBooks. Natürlich bin ich hin und wieder ein richtiger Coverteufel, da ich tolle Cover liebe und bei schlechten umso mehr helfen würde, dass es doch besser aussieht. Wenn ich dann sehe, dass ein so schönes Cover – digital – auch im “analogen” Zustand wunderschön ist, ist es für mich nur ein Genuss dieses Prachtexemplar zu sehen und in der Hand zu haben.

Für mich habe ich hier eine Grenze gesetzt. Vor einiger Zeit hatte ich noch einen eReader und habe eBooks gelesen, aber an das Gefühl und das Lesevergnügen wird das eBook niemals rankommen. Mir wurde zu oft schlecht und durch den Beruf möchte ich das einfach nicht mehr.


 

Ich hoffe doch sehr, dass das irgendwie verständlich erklärt wurde. Jetzt seid nämlich ihr dran: Was haltet ihr von meiner Meinung?

Eure Sarah ♥

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Warum ich mein übliches Rezensieren über den Haufen warf

Ich mach mir eigentlich immer mal wieder mehr oder weniger darüber Gedanken, was ich an meinem Blog verbessern kann. Verbessern bedeutet in diesem Sinne, was ich ausbauen kann und was ich einfach weglassen sollte. Oder eben verändern. Dabei fallen mir halt immer meine Artikelbilder ein, das Menü, die Sidebar und auch bei den Rezensionen der Aufbau ein. Auch die Bewertung!

Vor einiger Zeit habe ich meine Grafiken zu “Meine Meinung” und “Fazit” neu gemacht, da es einfach eher mein Stil ist. Ich habe darüber nachgedacht, ob ich nicht auch meine Bewertung der Herzen ein neues Antlitz schenken soll, aber irgendwas ließ mich innehalten. Aber was?

Herzchenbewertung?

Es war einfach der Gedanke daran, dass ein Buch für mich, nachdem ich es zugeklappt ist, nicht in Herzkategorien eingeteilt wird. Entweder ich finds nicht gut, ich mag es total oder es ist ein Zwischending. Mehr gibts da einfach nicht. Klar muss ich auf Amazon oder auf anderen Portalen meine Bewertung in Sternen angeben, aber das krieg ich dann auch schon hin. Für die Menschen, die sich auf meinem Blog meine Meinung durchlesen, wollen wissen ob ichs denn mag oder nicht.

Mir ist zwischenzeitlich immer wieder aufgefallen, dass ich hier nicht in der Schule bin und irgendwas “richtig” analysieren muss. Das hier ist meine Meinung und sollte dementsprechend auch aussehen. Dabei geht es doch gar nicht darum wie mir das Cover gefällt oder wie das Buch aufgebaut ist oder oder oder. Es geht für mich um den Inhalt – Was war besonders? Wie unterscheidet es sich zu anderen Büchern? DAS ist für mich wichtig, dass meine Leser das erfahren.

Ausführlichkeit in Rezensionen

Als ich mich vor einiger Zeit mit der Autorin Alexa Hennig von Lange (Autorin von “Das Leben ist kein Ozean”) getroffen habe und dort auch einige Blogger waren, haben wir uns ganz kurz übers Rezensieren unterhalten. Da meinte eine doch ernsthaft

“Ja also warum sollten Leute Anerkennung vom Verlag bekommen, wenn sie gerade mal 3 Sätze schreiben?!”

Das hat mich irgendwie tierisch zum Nachdenken gebracht, denn ich habe früher immer so bewertet:

  • Cover
  • Personen
  • Schreibstil

Irgendwann veränderte sich meine Art zu rezensieren und ich habe angefangen die wichtigen Dinge aufzuzählen und vorher noch einmal zu erzählen, was in dem Buch passierte. Brauch ich das denn wirklich?

Eigentlich nicht.

Falls sich jetzt Leute wundern, warum da dann nur noch so winzige Rezensionen sind und warum sich all das verschoben hat, was sich noch verschieben muss oder schon hat, dann sag ich euch:

Kein Mensch brauch eine Nacherzählung innerhalb von Rezensionen, denn dann brauch ich das Buch ja auch gleich nicht mehr lesen. Ich empfinde es als wichtig die Besonderheiten des Buches herauszukramen, gut in Worte zu verpacken und sie an euch zu vermitteln.


Wie findet ihr es wie meine Rezensionen sich seit den letzten ca. 4-6 Rezensionen verändert hat? (von den Bewertungsbildchen und dem Aufbau)

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Meine TBR Jar | Inspiration & Ideen

Ich surfe durchs Internet mit relativ weit offenen und klaren Augen, sodass ich immer wieder dazu angestachelt werde doch endlich mal was mit meinem Zimmer gestalterisch was zu machen oder eben meiner Bücherkrise – den heiligen SuB – zu entkommen.

Schon monatelang schleiche ich um das Video von Tasmin von Tasmetu. Nein, eigentlich habe ich es unendlich oft gesehen und konnte mich dennoch nie dazu motivieren meine Bücher mal auf Zettelchen zu schreiben. Hierbei geht es nämlich um die TBR Jar. Wie schon die liebe Tassi in ihrem Video sagte: TBR bedeutet einfach nur To Be Read.

In diesem Gefäß, das man für seine TBR Jar benutzt, werden alle Bücher auf Zetteln oder wie auch immer aufbewahrt, damit man sie nach und nach lesen kann. Es ist also wie ein Losverfahren und einfach eine schöne Sache, um seinen SuB gut abzubauen, wenn man mal wieder vorm Regal steht und sich fragt, was man nun lesen soll.

Meine TBR Jar ist so, dass ich mir einfach bunten Karton zur Hand genommen habe, alle Titel mit Autor mit Hand auf die Zettel geschrieben und diese am Ende zusammengerollt habe. Mir selbst ist dabei aber aufgefallen, dass mein Glas – in dem nun mehr als 40 zusammengerollte Zettelchen liegen – viel zu klein ist. Also immer schön daran denken, dass das Glas groß genug ist, ansonsten bekommt man mit dem Platz Probleme. Dabei ist es egal, ob du schon zu viele Bücher hast oder du noch mehr bekommst, denn dann hast du ein noch größeres Problem in zweierlei Hinsicht hust 😀

Mein Glas habe ich übrigens so gelassen, einfach weil die Farben vom Karton selbst schon so leuchtend schön sind und das Glas deswegen einfach schon eine solch positive Ausstrahlung hat, dass ich dementsprechend nicht mehr draufschreiben musste, was das ist.

Jeden Monat zieh ich also einen Zettel aus dem Glas und hoffe, dass ich das ausgeloste Buch dann auch lesen werde.

Wenn ihr also auch eine TBR Jar herstellen wollt, dann schaut euch für noch mehr Informationen und Ideen einfach das Video von der lieben Tassi an.

Eure Sarah ♥

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Jeaniene Frost Cat & Bones-Reihe | Vorstellung

In meiner Kindheit las ich relativ viel. Es gibt wohl trotzdem Familien, in denen die Kinder mehr gelesen haben als ich. Ich las Pippi Langstrumpf, ein paar schöne Kinderbücher und meine ganzen Disneybücher. Irgendwann wurde ich älter und las, wenn überhaupt, nur Lektüre aus der Schule, was für mich immer ein Graus war. Als ich dann 12 oder 13 war, habe ich die Biss-Bücher gelesen. Ja, auch ich habe sie gelesen. Schlecht sind sie ja nicht, aber Vampire sollten trotzdem nicht glitzern.

Irgendwann entdeckte ich für mich selbst die Autorin Jeaniene Frost. Ich war voll auf dem Vampirtrip und wollte gute Vampirbücher lesen. Auch Lara Adrian krachte bei uns ins Wohnzimmer, doch mir gefiel der Schreibstil und die Geschichten an sich einfach nicht.

Die Reihe von Jeaniene Frosts Büchern ist wohl die einzige, die noch in meinem Regal vollständig steht. So schnell werde ich sie auch nicht weggeben, weil mein Herz daran hängt. Ich bin absolut nicht für Re-Reads. Deswegen lese ich keine Bücher mehr als einmal, da ich ein solches Genie bin, das sich alle Handlungen und Abläufe merken kann, auch nach 4 Jahren und unbegrenzter Zeit. Aus dem Grund wollte ich eine kleine Vorstellung dieser Schätze machen.

Und?

Im Allgemeinen geht es in der Reihe von “Cat & Bones” darum, dass Cat Vampire nur noch töten wollte und dann aufeinmal kam Bones um die Ecke und verzauberte Cat mit seinem Dasein. So wie es oftmals in Vampirbüchern ist, hm? 😀 Aber irgendwas haben die beiden. Sie haben Humor! Das liebe ich an diesen Büchern so. Sie veräppeln sich oftmals selbst oder reißen irgendwelche Witze, die passend zum Geschehen sind. Eine normale Welt mit Vampiren. So schrieb Jeaniene Frost diese Bücher über das Vampirpaar:

  1. Blutrote Küsse
  2. Kuss der Nacht
  3. Gefährtin der Dämmerung
  4. Der sanfte Hauch der Finsternis
  5. Dunkle Sehnsucht
  6. Verlockung der Nacht
  7. Betörende Dunkelheit

Nach dem 4. Band meinte Jeaniene Frost aber sich auch mal um die anderen Charaktere kümmern zu müssen. Denn es gab ja noch den Ahnherrn Mencheres, den blutrünstigen und gefährlichen Vlad und Cats beste Freundin Denise, die dem gutaussehenden Spade nicht widerstehen kann. “Dunkle Flammen der Leidenschaft” und “Im Feuer der Begierde” beschäftigen sich beide mit Vlad und Leila, dessen Liebe ein ganz besonderes Feuer (Ha, was fürn Wortwitz) ist. Bei dieser Idee sind dann diese Bücher entstanden:

  • Nachtjägerin
  • Rubinroter Schatten
  • Dunkle Flammen der Leidenschaft
  • Im Feuer der Begierde

Ein Band wurde mit drei Geschichten rundum das Vampirpaar Cat und Bones geschrieben. Dabei erhält man als Leser noch tiefere Einblicke in die Vergangenheit des Vampirs Bones.

  • Verführerisches Zwielicht

Wie hast du das all die Jahre gelesen?

Bis heute schau ich noch auf Thalia in welcher Reihenfolge die Bücher herauskamen und demnach habe ich sie immer in dieser Reihenfolge gelesen. Wenn man sich natürlich nur für Cat und Bones interessiert, so sind dann auch nur diese Teile interessant, obwohl die beiden auch in den anderen Büchern ihren Auftritt haben. Immer! Das mag ich total gern daran 🙂

Hier ist jetzt nochmal die Liste in welcher Reihenfolge die Bücher herauskamen:

  • Blutrote Küsse
  • Kuss der Nacht
  • Gefährtin der Dämmerung
  • Der sanfte Hauch der Finsternis
  • Dunkle Sehnsucht
  • Nachtjägerin
  • Verlockung der Nacht
  • Verführerisches Zwielicht
  • Dunkle Flammen der Leidenschaft
  • Rubinroter Schatten
  • Betörende Dunkelheit
  • Im Feuer der Begierde

 Was ist das Besondere an diesen Vampirromanen?

Wenn man mal bedenkt, dass ich eigentlich kein Typ für typische Vampirbücher bin, dann sollte man mir auch glauben, dass dies keine “normalen Vampirgeschichten” sind. Es handelt sich um tiefgründige Themen, die innerhalb eines Geschehens erzählt werden. Es finden sogar andere Wesen Platz in den Büchern von Frau Frost. Cool oder?

Es sind Geister, Ghule, Dämonen und Vampire. Das ist das Geniale daran. Und nein, sie springen nicht einfach aus der Erde und verbreiten Schrecken, sondern agieren richtig miteinander. So entstehen tolle Situationen innerhalb der Geschichten, in denen Vampire neben Ghule und Geister stehen und sich gemeinsam gegen die Feinde stellen.

Jeaniene Frost hat aus allen Charakteren, Geschöpfen, besonderen Kräften und alltäglichen Themen eine neue Welt erschaffen, die sie miteinander “re”agieren lässt und daraus eine unterhaltende Reihe voller Überraschung, einem Hauch von Erotik und Spannung entstehen lässt.


Hier übrigens meine Rezension zu “Dunkle Flammen der Leidenschaft“.

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Was wohl aus dem Fantasygenre geworden ist? – “Die Clans der Seeker: Die Stunde des Fuchses” wird tiefgehend analysiert

Es ist immer wieder interessant zu sehen wie sich ein Buchgenre mit der Zeit verändert. Das Genre nimmt man wohl durch Alter, den verschiedenen Untergenres und noch anderen Eindrücken anders wahr. Genau deswegen habe ich mir zwei liebe Menschen herausgepickt und mit ihnen mal über das Genre Fantasy geredet.

Für die Bloggeraktion vom Arena Verlag habe ich “Die Clans der Seeker: Die Stunde des Fuchses” als Beispiel genutzt, um typische und untypische Fantasybestandteile zu diskutieren.
Ein Seeker zu sein, bedeutet Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und die bösen Menschen auszuschalten, die den anderen etwas antun wollen. Dafür müssen die Protagonisten hart trainieren und in der Nacht der Nächte ihren Eid ablegen.

Gängiges Fantasy wird von Viellesern ungern gesehen, da man einfach nicht mehr überrascht wird. Dennoch wurde in einem Fantasyforum darüber diskutiert, dass Fantasy die Leser eben nicht überraschen sollen. Die Geschichte soll leicht vorhersehbar sein, damit wohl das “einfache Lesen” und somit auch die Entspannung gegeben wird. Zu viel Neues schreckt die Leute ab. Vielleser merken schnell, ob die eine Geschichte einer anderen ähnelt. Dadurch werden die Pfade dessen, was im Fantasygenre wirklich “funktioniert” einfach ausgetrampelt und somit zunehmendst langweilig. Dabei ist es eigentlich überaus wichtig, dass diese funktionierenden Ideen aus einem neuen Blickwinkel dargestellt werden.

Dreiecksbeziehungen

Behauptung: Die Konstellation, dass es ein Mädchen gibt und zwei Jungs sich um dieses reißen, find ich irgendwie total typisch für Fantasybücher. Auch, dass ein entfernter Verwandter dieses Mädchen toll findet, ist irgendwie typisch.

Die Figuren brauchen in dem Buch eine gewisse Dreidimensionalität, sonst werden sie einfach zu “lasch” dargestellt. Wir kamen auch zum Sprechen gegenüber Liebesgeschichten in Fantasygeschichten.

Mir stellte sich die Frage: “Brauch ein gutes Fantasybuch eine Liebesgeschichte?”

Brauch sie eben nicht, denn ein Buch kann auch gut sein, wenn es um emotionale Themen geht, die nicht direkt mit einer Liebschaft von zwei Menschen zu tun hat. Spannung und Unterhaltung kann nämlich auch anders auf- und ausgebaut werden.

Es braucht ein eigenes Kapitel – Das Cover

Ich hatte mir im Laufe des Nachdenkens mal das Cover zu “Die Clans der Seeker: Die Stunde des Fuchses” genauer angeschaut. Für mich hat das Cover im Hinblick auf den Inhalt keinen richtigen Zusammenhang. Es kommen zwar alte, magische Waffen vor, dennoch finde ich das Cover irgendwie nichtsaussagend. Für mich ist es zwar eine Augenweide durch die schönen Blautöne, aber dennoch nichts Tiefgehendes. Die Landkarte und die Skyline lassen für Interpretationen offen. Ehrlich gesagt finde ich das aber zu “offen”. Das Cover kommt bei Ellen genauso wie bei Evanesca blass rüber und hat für sie kein starkes Motiv.

Für Bücher sind Cover ausschlaggebend, denn es ist schwierig, wenn ein guter Inhalt schlecht präsentiert wird. Aber das Cover hat sowieso allgemein ein eigenes Diskussionsforum verdient, wenn ich ehrlich bin. Viele lassen sich angeblich von dem Cover des Buches nicht leiten, aber dennoch ist es das Erste, was man im Endeffekt wahrnimmt. Wir selbst assoziieren sofort, ob die Geschichte für uns interessant sein könnte und das Buch auf den eigenen Geschmack zugeschnitten ist. Dabei ist das Cover für den ersten Eindruck unverzichtbar. Schade nur, dass viele – egal, ob Verlag oder Selfpublisher – das Potential des Covers nicht wahrnehmen und etwas Zusammenhangsloses miteinander vereinen und so das Potential der Geschichte und den Verkauf des Buches erschweren.

Sind viele verschiedene emotionale Themen nicht hinderlich?

In letzter Zeit lese ich viel mehr Fantasy als alles andere, was mich im Hinblick auf dieses Thema sensiblisiert hat. Ich habe oftmals das Gefühl, wenn der Autor versucht über viele verschiedene Themen zu schreiben und dann noch versucht die Liebe mit einzubringen, um “Auflockerung” zu schaffen, dass er sich dann einfach überschätzt hat und es am Ende zu einem zusammengewürfelten Haufen kommt.

Es ist gar nicht so einfach ein ausgewogenes und gutes Fantasybuch zu schreiben. Dabei ist es wirklich wichtig, dass man sich auf wenige Themen begrenzt. So kann man viel besser in die Tiefe der Geschichte und der einzelnen Themen gehen. Ich habe hier die Gefahr gesehen, dass endlose Beschreibungen der Umgebung und Gefühle einen übermannen könnten und die Geschichte somit langweilig wird. Evanesca meinte hierauf, dass man erst nach und nach einen richtig guten Schreibstil erlangt. Dabei muss man alles aus der Schule Gelernte über den Haufen werfen und eben noch einmal neu anfangen und üben.

Machen wir einen Fortschritt auf dem Fantasymarkt?

Der Fantasymarkt hat sich im weitesten Sinne nicht verändert, nur muss man eben für sich selbst gutes Fantasy vom schlechten unterscheiden. Das sind aber alles – wie meistens – Geschmäcker, die eben verschieden sind. Im Hinblick auf die Liebesgeschichten im Fantasygenre, hat Evanesca etwas sehr Wichtiges gesagt. Das Fantasy von heute (zum Beispiel Twilight) ist für sie ein Rückschritt als ein Fortschritt.

“Im Gegensatz dazu verkörpert Bella – die immer beschützt, gestalkt, kontrolliert und von Edward dominiert werden will – für mich einen Rückschritt in eine Kultur, in der Frauen an den Herd verbannt werden. Und sehr viel Romantasy geht in diese Richtung. Das beunruhigt mich und natürlich frage ich mich, wieso so viele junge Mädchen sich mit solchen Figuren identifizieren können. Ich kann es nämlich nicht.”

Die Filmindustrie mit ihren Literaturverfilmungen

Wie stark ist eigentlich der Einfluss der Filmindustrie auf uns Menschen? Wichtig ist hier, dass es viele Bücher gibt, die verfilmt werden. Ich denke, dass vor allem bei der Generation, die nicht wirklich lesen ein Zeichen gesetzt wird und das nicht immer im positiven Sinne. In dem Fantasygenre werden sich eben Sachverhalte/Orte und anderes ausgedacht und das bringt diese Generation irgendwie auf einen falschen Pfad. Sie wissen dann oftmals nicht, dass dieser kleine ausgedachte Weg nichts gemein mit der realen Welt hat.

“Die Filmindustrie hat viel Einfluss genommen darauf, was die Leute denken, was begehrter Lesestoff ist und viele gute Ideen geben auf halber Strecke aus den verschiedensten Gründen auf.”

Werden wir durch Fantasy mehr verändert als von “Hochliteratur”?

Für mich war es auch wichtig zu erfassen, ob Fantasy einfach nur Unterhaltung ist, uns in eine andere Welt katapultiert oder uns Leser sogar ein Stück beeinflusst und verändert. Oftmals wird eine Welt ausgedacht, in der alles besser oder schlechter, aber im Allgemeinen einfach anders ist. Auch wenn ein solches Buch einen verzaubern soll, liegt in jeder Geschichte eine tiefere Botschaft

“[…] ein Fantasyroman mehr über die Realität aussagt, als so manches Stück „Hochliteratur“ und wichtige Botschaften gut verpackt und massentauglich vermitteln kann.”

Die Frage um die beliebten Fantasyreihen

Das Buch “Die Clans der Seeker: Die Stunde des Fuchses” ist der erste Teil einer Reihe und auch hier gibt es wieder Fragen über Fragen. Ich dachte nach und kam zu dem Entschluss, dass der zweite Teil einer Trilogie wohl der schwierigste von allen ist, aber auch hier wurden Gedanken hinzugefügt und ließen mich daran zweifeln.  Der erste Teil muss den Leser überhaupt zum Lesen der Reihe anlocken – der Autor muss den Leser von seiner Geschichte, dem Schreibstil und allem drumherum überzeugen. Das ist wohl am schwierigsten, damit man nicht schon von seinem ganzen Schießpulver verbraucht und die darauffolgenden Bände nicht langweilig werden.

Genau das habe ich ein bisschen bei “Die Tribute von Panem” gemerkt, denn der erste Band war toll und den zweiten fand ich sogar noch viel besser, einfach weil man als Leser schon in dieser Materie drin war. Der dritte Teil dagegen war einfach nur mit der Überschrift “Mach es irgendwie total dramatisch, krass und lass irgendwen sterben, der wichtig war!” beschrieben.


Ich möchte mich ganz herzlich bei Evanesca und Ellen bedanken, dass sie mir mit ihren Gedanken und mit ihrem überaus großen Wissen im Hinblick auf Fantasy beigestanden haben. Nur dadurch konnte ich hier einen schönen Beitrag zusammenfassen. Mir hat das viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir uns weiterhin austauschen können!

Evanesca

Ellen

Das Bild ist von Simon Turkas
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