Mit Schlafen Rückenschmerzen verhindern

Mit Schlafen Rückenschmerzen verhindern

Hey ihr Lieben,

ich hatte in letzter Zeit wieder viele Probleme mit meinem Nacken und Rückenschmerzen, woraufhin ich auf das Thema kam wie ich denn schlafe und warum man da unbedingt drauf achten sollte. Auch Rückenschmerzen waren vor allem früher viel häufiger ein schlimmes Thema. Aber um einmal zum Anfang zu kommen wie ich darauf kam überhaupt erst einmal darüber nachzudenken. Es ist der 28. Februar 2005 und es liegt Schnee. Ja, naja, es war mein erster Unfall bei dem ich mir nicht „nur“ eine nervige Verstauchung zuzog. Nein, ich hatte mir meinen 11. und 12. Wirbel angebrochen und hatte wie der Unfallchirurg sagte „Glück im Unglück“. Daher kommen auch die unnötigen vielen Kilos, die ich nun loswerden will. Aus der Zeit, in der ich mich kaum bis gar nicht bewegen durfte.

Schmerzen im Rücken – kaputt schlafen

Wusstet ihr, dass eine 15cm Matratze heutzutage für Kinder gedacht sind und gar nicht mehr für Erwachsene und trotzdem so viele auf einer solch dünnen Matratze schlafen und sich damit eigentlich nur kaputt schlafen? Nach dem Unfall habe ich nämlich darauf geachtet, dass mein Lattenrost gut für den Rücken ist und man diesen auch nach Härte verstellen kann. So wird ein guter Halt und Schlaf schon einmal grundlegend verändert. Nachdem also der Lattenrost da war, war die Matratze umso wichtiger. Ich hatte jahrelang einfache Rollmatratzen von 15cm Höhe vor meinem Unfall und nun um Rückenschmerzen zu vermeiden, schlafe ich im Moment auf einer Tonnentaschenfederkernmatratze mit einer Höhe von 26cm. Ich sage euch, dass das ein Segen ist. Ein Segen! Warum? Weil sie sich dem Rücken anpasst.

Nackenschmerzen – eine Qual

Was mein jetziges Problem ist: Mein Nacken ist ein einziges Wrack. Deswegen also auch die Blackroll aus dem vorherigen Beitrag. Ich hatte schon so viele Nackenkissen, die ein angenehmes Schlafen aber nie geben konnten. Das nervt mich bis heute, denn nach der Ausbildung als Mediengestalterin hatte ich andauernd Lendenwirbelschmerzen, also genau da wo mein Bruch ist. Nun habe ich Schmerzen im Nacken, muss andauernd zum Quaddeln zu meiner Hausärztin. Keine schöne Sache, vor allem wenn man es irgendwie verhindern könnte.

Ich bin also gespannt, ob die Blackroll etwas bei den Nackenschmerzen bringt und ob mir in nächster Zeit etwas Gutes in die Hände fällt, mit dem ich meine Nackenschmerzen verhindern kann. Habt ihr da Tipps oder sogar ein Nackenkissen, bei dem man nicht irgendwie das Gefühl hat 15cm höher zu liegen?

Liebe Grüße

Eure Sarah

Meine Matratze habe ich von QVC:

BODYFLEX 7-Zonen-Tonnen- Taschenfederkern- Matratze H. ca.26cm
BODYFLEX 7-Zonen-Tonnen- Taschenfederkern- Matratze Höhe ca. 26cm

Die Blackroll gibts hier (dies ist ein Affiliate-Link, bei dem du nicht mehr zahlst. Ich bekomme lediglich eine kleine Provision, wenn du sie kaufst):

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Worauf genau achten? | Abnehmen 04

Abnehmen – aber worauf achten ohne verrückt zu werden?

Wieder einmal habe ich ein Thema, das wahrscheinlich alle Menschen interessiert, die abnehmen wollen. Manche Menschen machen sich nämlich viel zu verrückt. Hier und da muss ein Gramm weg. Hier und da muss die Zahl unter dem und dem Wert sein. Die Waage sollte nicht zusammenbrechen unter dem eigenen Gewicht. Und wenn dann die Waage mal wieder ein paar Gramm zu viel anzeigt, bricht die Hölle auf Erden los. – Nein, so ist es nicht, aber das wissen wahrscheinlich alle, die gerade nicht in einer solchen Krise stecken. Und Menschen, die da schon einmal waren oder gerade sind, wissen ganz genau, dass einem solch Gedankenaufführung von Freunden, von Texten im Internet oder Ähnliches immer helfen wieder runterzukommen. Deswegen dieser Post. Wegen nichts anderem.

Worauf achte ich beim Abnehmen?

Dann hol ich mal ganz weit aus, da ich bei mir von Anfang an erzählen muss. Meine Bestandsaufnahme war einmal die Woche an einem festen Tag auf der Waage zu stehen und alle zwei Monate meine Körperteile einmal mit dem Maßband abzumessen und die Werte aufzuschreiben. Nachdem ich also meine ersten Kilos runterhatte, war es mir wirklich wichtig immer weiter unter jeweils gesetzte Ziele zu kommen. Das eine Mal setzte ich mir ein Ziel, dass ich 5 Kilogramm unter mein damaliges Gewicht kam. Egal wie lang es dauert, aber ich wollte da auf jeden Fall irgendwann mal hinkommen. Dass dies schon 2 Monate später soweit war, wusste ich selbst natürlich nicht, aber machte mich umso glücklicher. Bis hierhin achtete ich also extremst darauf, was mir die Waage an Zahlen anzeigte.

Hat sich was verändert worauf ich achte beim Abnehmen?

Jetzt einige Monate später seitdem ich stehenbleibe, ist es mir überaus wichtig, dass mein Körper an Masse verliert und an Muskeln aufbaut. Mein Freund bestätigt mir immer wieder, dass sich das Umarmen bei mir anders anfasst nach all den Monaten der Abnahme. Natürlich ist das vollkommen lieb gemeint, aber ihr wisst ja wie manche Menschen hier im Internet auf irgendwelche Aussagen reagieren. Jedes Mal sagt er mir nämlich ungläubig: „Sarah hast du echt schon so viel abgenommen?“. Dann antworte ich meist nur, dass es relativ ist, denn ich bin immer noch übergewichtig. Das wird auch noch eine Weile so bleiben, aber ja, ich habe 20 Kilogramm abgenommen. Viel ist das schon, auch für meinen Körper. Selbst wenn der immer noch extrem viel tragen muss. Aber umso mehr ich meinen Körper entlasten kann, desto besser und ich tue meinem Körper seit 9 Monaten schon Gutes, indem ich ihn immer mehr um Lasten erleichtere.

Wenn man Fett verliert, was bleibt dann?

Natürlich bleibt die überschüssige Haut. Meine Mutter sagt mir andauernd, dass ich das früher oder später eh alles abschneiden lassen muss. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Ich weiß, dass ich mich seit Jahren sehr für meine Oberarme geschämt habe. Habe ausschließlich Oberteile getragen, bei denen man meine Oberarme nicht mal erahnen konnte. Und für wen habe ich all das gemacht? Für andere. Ich habe mich geschämt, weil ich nicht wollte das andere Menschen das sehen konnten. Aber mal ganz ehrlich: Wer jemals Oberteile getragen hat, der weiß, dass man Oberarme sehr gut erkennen oder erahnen kann und wer meine Oberarme mal durch das Tshirt „erahnt“ hat, weiß wie sie aussehen. Da brauch ich auch nichts mehr verstecken.

Was ich also empfehlen kann:

  • achtet nicht nur auf die Zahlen auf eurer Waage
  • nehmt euren Körper wahr und spürt wie viel besser ihr euch fühlt mit Bewegung etc.
  • denkt daran: Muskeln sind schwerer als Fett (man siehe ntv’s Bericht)
  • macht euch nicht verrückt, wenn ihr stehenbleibt, fragt euch lieber ob ihr euch trotzdem besser fühlt 😀
  • ganz wichtig: Immer alles notieren, damit du den Überblick behältst und in schweren Zeiten dir deine Erfolge ansehen kannst!

Auf was achtet ihr beim Abnehmen? Ist euch irgendwas besonders wichtig?

Eure Sarah ♥

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Stehen bleiben – Ist das schlimm? 03 | Abnehmen

Stehen bleiben – Ist das schlimm? 03 | Abnehmen

Im letzten Jahr fing ich an abzunehmen. Wie ich genau dazu kam und wie es im Kopf klick! gemacht hat, habe ich schon in meinem aller ersten Beitrag zum Thema Abnehmen erklärt. Jetzt möchte ich gern etwas über meine eigenen Beobachtungen und Gefühle über das Stehen bleiben und das es gar nicht so schlimm ist erzählen.

Höfliche Eskalation

Mir ist aufgefallen, dass sich durch meine veränderte Ernährungsweise etwas bemerkbar gemacht hat. Die Ernährungsweise hat sich nach vielen Monaten bei mir fast vollkommen gefestigt, sodass es keine bis kaum Ausschweife wie Fressattacken gab. Dabei bin ich oft bei meinem Freund, bei dem ich völlig eskalieren könnte, wenn ich wollte. Kennt das jemand von euch, dass man zu Hause nicht wirklich abweichen möchte, aber sobald man woanders ist sich jede Gelegenheit zunutze macht? Nicht unhöflich sein will? – Seit ich das eine Mal hier so eskaliert bin, dass ich drei Kilos zugenommen hatte und ich mit meinem Freund darüber sprach, nehme ich nun diese Dinge, die ich mir zunutze machen könnte, nur noch an, wenn ich das wirklich haben möchte. Er weiß wie wichtig mir jedes einzelne schwer weggearbeitete Kilo ist.

Kann stehen bleiben positiv sein?

Vor einigen Tagen stellte ich mich wieder auf die Waage und schwanke nun immer wieder um die eine Zahl. Ich bleibe stehen. Warum? Weil ich im Moment durch die Abschlussprüfung, krank sein und die Besuche bei meinem Freund keinen Sport mache. Aber was sagt mir das denn, wenn ich sehe, dass ich jede Woche immer auf der gleichen Zahl stehe? Mal ein paar Gramm mehr oder weniger.

Für mich sagt es aus, dass ich alles richtig mache. Warum sollte man denn das Stehen bleiben als negativ ansehen, wenn man doch sieht, dass die Ernährungsweise stimmen muss. Vor allem wenn man immer nur ein paar Gramm mehr oder weniger hat. Nicht nur die Ernährungsweise, sondern auch die Menge an Nahrung und welche Nahrung ist die Richtige, wenn man stehen bleibt. Das ist für mich unglaublich positiv und zeigt mir, dass ich für mich eben die perfekte Ernährung gefunden habe. Nun muss es nur noch wieder mit dem Sport mehr klappen, dann bin ich auch bald bei den -20 Kilos.

Eine Pause beim Abnehmen gönnen?

Ich persönlich sehe meine Sportpause, die jetzt schon ungefähr sechs Wochen oder länger andauert, als positiv. So erkenne ich auch, dass alles sonst gut läuft und ich nicht wieder zunehme. Ich dachte vor einiger Zeit noch, dass mein ständiges Zunehmen krankhaft sei und so konnte ich für mich überprüfen, dass das einzig und allein an der Bewegung und des Essens lag. Wie die Kilos verarbeitet werden vom Körper, kann ich natürlich nicht wirklich beeinflussen. Denn hier kann jeder Mensch woanders mehr haben als ich und dafür habe ich an irgendeiner Körperstelle mehr wo andere weniger haben. So sind die Gene nunmal. Austricksen wird da relativ schwierig.

Was sich verändert hat in 7 Monaten Abnahme

Was für eine Zahl, wenn ich sehe, dass ich vor fast 7 Monaten meine Kniescheibe nicht mehr sehen konnte. Schmerzen vor allem in den Knien hatte. In den Füßen, wenn ich zu lang stand. Wenn es brannte wie die Hölle und man sich am liebsten mit Eimern mit Eis drin umher bewegen wollte. Nach -16 Kilos sehe ich meine Kniescheiben wieder, habe sogar schon eine Kleidergröße weniger und laufe viel selbstbewusster durchs Leben.

Ich sehe, dass es so viele Menschen gibt, die mich unterstützen und es toll finden wie weit ich gekommen bin. Das macht mich glücklich. Denn es ist wichtig zu wissen, dass es Menschen gibt, die es gut finden. Wenn man selbst nämlich mittendrin steckt und bei brenzligen Situationen nichts mehr merkt, dann sind die Menschen wirklich wichtig. Merkt man nicht mehr, dass man sich runter hungert wie ich ganz am Anfang, dann stehen diese Menschen mit einem STOP-Schild vor einem und knallen es einem auf den Kopf. Das ist gut. Das muss so sein!

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