Mein geordnetes und geplantes Leben soll von nun an ab 2016 stattfinden. Jedes Jahr möchte ich nicht wieder einmal dastehen und denken:

„Oh es ist schon Silvester und das nächste Jahr bricht in den nächsten Stunden an. Vielleicht sollte ich mir mal Gedanken machen wie ich was besser angehen kann als im letzten Jahr.“

Und so geht das dann jedes Jahr von vorn los, da ich diese Gedanken dann völlig zur Seite schiebe und mir denke, dass das Jahr schon von selbst rum geht. Aber ist das nicht ein bisschen sehr fahrlässig mir selbst gegenüber? Ich bin es mir doch selbst schuldig, dass ich mein Leben in vollen Zügen genieße. Jeder hat mal Zeiten, in denen er nur vor sich her lebt und ich glaube ganz fest daran, dass das Leben solche Zeiten auch mit eingerechnet hat. Aber ich lebe seit Jahren so. Deswegen gabs dann auch meinen selbst gestalteten Kalender und die anfänglichen Gedanken mit Einschränkungen doch am Ende freier zu sein.

Schon da habe ich über meine Holzbox geschrieben. Mein „Home Office“. Diese nützt mir nicht nur als Dekogegenstand meines relativ großen Schreibtischs, sondern auch als Stütze meiner Gedanken. Es gibt hier nämlich drei Fächer und eine kleine Schublade. In der Schublade können also zum Beispiel für die Buchpost oder Blätter, die zusammenhängen sollen, Büroklammern und die Klammern für die Buchpost drin aufbewahrt werden. So ist dann gleich alles an Ort und Stelle, so wie das eine verplante und chaotische Sarah perfekt wäre. In den einzelnen Fächern kommen dann nach Wichtigkeit die einzelnen Zettel rein. Hierbei unterscheide ich zwischen Privatem, Blog und einfache Erinnerungen an mich selbst.

  • Privat – Rechnungen, Termine etc.
  • Blog – Beiträge, Ideen, Termine etc.
  • Erinnerungen an mich – motivierende Sprüche, Gedanken/Erinnerungen an positive Momente

Das System ist ganz einfach, sodass ich alles im Blick habe. Wenn ich also mal wieder was abgearbeitet habe, so werfe ich den Zettel einfach weg oder lege ihn, falls ich ihn später nochmal brauche, in das Fach zurück. Für den Blog habe ich ein Notizbuch, einen Terminkalender sowie einen Hefter, in die ich dann den Zettel legen könnte, um mich daran zu erinnern.

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Zum Glück ist es so einfach gehalten, sodass ich mir nur einen Block nehmen muss, meine Gedanken aufschreibe und diesen Zettel in eines der Fächer tu. Ich muss mir dann nur noch meine Zeit einteilen, in der ich diese Dinge erledige, damit mein Leben also weiterhin Richtung geplant und geordnet geht und ich so freier von Stress und Druck bin. So muss ich das natürlich auch priorisieren, damit ich nicht wieder in alte Muster hineingerate.

Was haltet ihr von einem solchen System? Zum Scheitern verurteilt oder glaubt ihr, dass das auch was für euch wäre?

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Sarah